Wir melden uns mal wieder

11. November 2007

Hallöchen!

6 Monate ist unser letzter Eintrag her, daher wird es mal wieder Zeit.

Aber ehrlich gesagt gibt es nicht wirklich viel neues zu berichten. Ben geht es sehr, sehr gut. Er bereitet uns schon seit langem ausnahmslos Freude. Das sollten Kinder eigentlich immer tun, doch auch Ben kann manchmal ganz schön anstrengend sein.

Doch zur Zeit läuft es sehr gut. Ok, wir hatten eine Woche lang im Oktober die Befürchtung er würde sich wieder eine Erkältung einfangen. Das bedeutet zumeist dann Fieber, Durchfall und alles was dazu gehört. Doch ausser Husten nichts gewesen und den hat man mit häufigem Inhalieren unter Kontrolle bekommen.

Wie Ihr sicherlich gesehen habt, sind 2 neue Fotos hoch geladen worden. Diese wurden im September auf der Insel Föhr aufgenommen. Dort waren wir für einige Zeit im „Urlaub“.

Tja, sonst gibt es nicht wirklich viel neues.

Achja, wir waren Gäste auf der Spirit of Sea- die Charity Gala zum Jubiläum von Irena Möbus und emc EuroMixCompany.

Fotos und einen kurzen Bericht könnt Ihr hier sehen: Spirit of Sea und hier

Zur kurzen Erklärung: Irena und die Regenbogenkids haben uns mehrfach bei unserer letzten Spendenaktion unterstützt. Während Ihre Auftritte haben Sie auf unser Anliegen aufmerksam gemacht und auch Spenden gesammelt. Auch durch Ihre Unterstützung haben wir es damals relativ schnell zu einer 2. Therapie geschafft. Danke nochmals dafür.

So, das war es aber auch schon. Mehr gibt es nicht zu berichten. Wenn Ihr Fragen habt, dann nur los.

Gruß

Bernd


Nicht viel Neues

11. Mai 2007

Hallo

Nach langer, langer Zeit melde ich mich mal wieder zu Wort. Nur leider gibt es nicht so wirklich Neues zu berichten.

Ben geht es seit langer Zeit richtig gut. Nach seiner Lungenentzündung war er nicht mehr krank und bereitet uns seh viel Freude. Nicht das er das vorher nicht gemacht hätte, aber wenn das Kind jeden Tag gute Laune und Spass versprüht, ist es für Eltern immer angenhmer.

Für 1 Woche war Ben in der Kurzzeitpflege Datteln, während wir uns im Urlaub erholten. Diese eine Woche hat ihm sehr gut getan. Wir sind der Meinung, dass er seit dem besser essen kann. Auf jeden Fall bekommen wir auch aus der KiTa zuhören, dass das Füttern einfacher geworden ist. Vielleicht ist das aber auch nur seine normale Enwicklung. Jedenfalls erspart es uns eine Menge Stress :-)

Ja, das war es eigentlich schon.

Wenn Ihr Fragen habt, dann nur zu.

Gruß

Bernd


Lungenentzündung oder mehr?

28. Februar 2007

Lange Zeit ging es Ben sehr, sehr gut. Er erzählte viel. Lachte sehr häufig und man konnte mit ihm „kommunizieren“.

Die Woche vor Karneval merkte man ihm aber an, dass er krank wurde. Nunja, nichts ungewöhnliches. ALso durfte er von der KiTa fern bleiben und sollte sich bei uns erholen.

Leider machte Ben uns einen Strich durch die Rechnung. Karnevalsfreitag haben wir ihn dann in sein Geburtskrankenhaus gebracht. Ergebnis: lungenenzündung. Naja, die letzte lag ja auch 1,5 Jahre zurück. Wurde ja mal wieder Zeit.

Bevor wir ins KH gegangen sind, haben wir Ben natürlich zur Kinderärztin gebracht. Diese ermittelte einen Valporatspiegel von über 145. Dies ist bei Ben normal.

Eine Woche später schien Ben sich von der Lunegnentzündung erholt zu haben. Jedoch zeigte er jetzt ungewohntes Verhalten. Er schrie, ja er schrie laut und anhaltend sobald er ein Auge aufgemacht hat. Er zuckte rythmisch. Zwar nicht durchgehen, aber häufig für 10 Sec. Entweder mit einem Arm, oder nur mit dem Kopf, oder auch mit beiden gleichzeitig.

Gelichzeitig schmatzte er sehr viel…man kann es auch als Kaubewegung bezeichnen. All diese Anzeichen zeigten uns eins: Ben krampft.

Sonntags haben wir dann den diensthabenen Arzt darauf aufmerksam gemacht. Ausgerechnet in dieser Phase schlief Ben und machte auch sonst keine Anstalten die Krampfzeichen zu zeigen. Am Montag wurde aber dann der Valporaspiegel ein weiters Mal gemessen: 70!!!!!

Innerhalb von etwas mehr als 2 Wochen um mehr als 50 % gesunken….Jetzt fiel mir wieder ein das ich eine Schwester darauf aufmerksam machen musste, mir doch bitte die richtige Anzahl an Krampfmittel zugeben. Sie gab mir nur ein Tütchen zur Verabreichung anstatt 2……

Natürlich machten wir den verantwortlichen Arzt darauf aufmerksam. Wir unterhielten uns sehr lange darüber und er erklärte uns woran das alles liegen könnte. Da ich aber nicht locker ließ benutzte er das Ausschlussverfahren. Liegt es am Antra Mups? Nein! Kann er durch die Infektion weniger aufnehmen? Nei, dann hätte Ben auch nicht so gut auf das Antibiotika angesprochen usw, usw.

Aussage des Arztes: „Das kann nur passieren, wenn die Therapie abgebrochen oder aber zu wenig verabreicht wurde…….

Nachweisen kann man keinem etwas. Ben geht es merklich besser. Wir sind froh ihn wiederZuhause zu haben.

Gruß

Bernd und Nikola


Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

23. Dezember 2006

Das Jahr 2006 neigt sich mit großen Schritten dem Ende entgegen. Daher möchten wir, Niki, Bernd und Ben, noch einmal Allen danken, die uns zu einem ereignisreichen Jahr verholfen haben.

Vielen lieben Dank ! 

Das Jahr startete nicht wirklich gut. Wir erinnern uns noch zu gut an die schweren Komplikation nach der Hüft-OP am Anfang des Jahres in Aschau.

Danach entwickelte sich Ben wieder auf den Stand vor der OP um uns im Herbst diesen Jahres  zuzeigen, zu was er im Stande ist. Zu guter Letzt wurde uns die Antwort auf die Frage einer weiteren Hüft-OP abgenommen. Darüber sind wir unendlich glücklich.

In diesem Sinne wünschen wir jedem von Euch besinnliche Weihnachten und ein gesundes sowie erfolgreiches neues Jahr.

 


Jubel auf der ganzen Linie

18. Dezember 2006

Wir sind schon fast wieder 2 Monate in Deutschland und ich habe immer noch kein Fazit geschrieben. Asche über mein Haupt. Aber es ist wirklich eine Menge passiert.

Von den 8 Wochen die wir wieder hier sind, war Ben ca. 3 Wochen krank. 3 Wochen in der er nicht in die KiTa gehen konnte. Magen-Darm, Erkältung, Fieber, Husten…alles was man so als kleines Kind bekommen kann. Aber auch das ist mitlerweile überstanden.

Dann war Ben für 5 Tage in der Kurzzeitpflege in Datteln.Probewohnen sozusagen, denn Ben soll im März für eine etwas längere Zeit dort Urlaub von seinen Eltern machen. Der Aufenhalt gestaltete sich nicht sooooo einfach, da Ben noch etwas angeschlagen war. Auf Grund der Tatsache, dass in Datteln nur Kinder und Jugendliche mit Pflegestufe 3 betreut werden, haben wir guten Gewissens Ben in die dortige Hände geben können.

Im Großen und Ganzen hat es ihm gut gefallen und die PflegerINNEN haten wenig Problem mit ihm.

So, nun aber zur Überschrift. Es stand ein Termin in der Vestischen Kinderklinik in Datteln auf dem Programm. Wir wollten uns eine 3. Meinung zum Thema Ben und seine Hüften einholen. Uniklinik Münster empfiehlt uns eine OP, Frau Dr. Baise aus Aschau, sie operierte Ben Anfang der Jehres, empfiehlt uns keine OP. Wörtlich meint sie: Wenn es mein Sohn, mein Verwandter wäre, würde ich diese OP nicht durchführen.

Jetzt also Datteln. Ein Neurologe, ein Orthopäde und ein Mechaniker :-) waren anwesend. Wir berichteten über Ben, was war und was ist. Ob er Schmerzen hat, wie wir mit ihm umgehen, wie wir ihn tragen usw Der Orthopäde schaute sich die Hüften an, wie weit Ben in die Abspreitzung (noch) gehen kann und auch seine Wirbelsäule wurde untersucht.

Der Neurologe beobachtet ihn und stellte gezielt Fragen nach dem was Ben kann. In dem Gespräch wurde uns gesagt, das sie (die Ärzte) Ben nicht operieren würden. Die OP würde pro Seite ca. 3 -4 Std dauern und mindestens 10 Tage zwischen den beiden Seiten liegen, Der Knochen müsstet gespaltet werden, die Pfanne moduliert werden, Eisen eingesetzt werden usw. Die Chance das die Hüften durch diese schwere OP für immer halten würden liegt nach Einschätzung der beiden Ärzte bei 60 %. Sie rieten uns also ab.

Ihr könnt Euch nicht vorstellen wieviel Tonnen von Geröll von unseren Herzen fiel. Einfach geil. Es war/ist eine absolute Erleichterung. Die Ärtze haben uns die Entscheidung begründet und daher auch abgenommen. Dafür sind wir dankbar. Endlich wissen wir, was wir machen sollen. Endlich haben wir Gewissheit.
Für viele von Euch ist es vielleicht schwer zu verstehen. Auch wir möchten logischerweise nicht, das Ben Schmerzen hat. Zur Zeit lässt es sich aber noch sehr gut händeln. Sowohl für uns als auch, in erster Linie, für Ben. Sollte er später bei jeder Bewegung, bei jedem Lagern, Schmerzen haben, lassen sich diese mit vergleichsweisen leichten Operationen beheben. Ben wird nie in den Stand kommen, geschweige denn laufen oder stehen können. Daher „lohnt“ sich der Aufwand nicht. Wer die OP Anfang des Jahres mitbekommen hat, weiß wovon ich spreche. Und die Chance von 60 % haben zu dieser Entscheidung geführt.

Des Weiteren haben uns die Ärzte bestätigt, dass wir in Sachen Lagerung bisher alles richtig gemacht haben. Auch das wir die Schienen nicht mehr nutzen, ist absolut nachvollziehbar.

Die Lebensquallität würde weder durch eine Op, noch durch die Schienen auf Dauer verbessert werden.

So, das war viel, aber es ist auch eine Menge passiert. Wie immer, wer Fragen hat, kan gerne fragen. Genauso würden wir uns über einen Kommentar von Euch freuen.

Gruß

Bernd, Nikola und Ben


Gerüchte und Behauptungen; Tratsch in einem Kuhdorf (Xanten)

5. November 2006

oder wie die Hericks ihre eigenen Erzieherinnen mitnehmen und auch noch bezahlen (zumindestens die komplette Reise) 

Durch die Behinderung unseres Sohnes haben wir viele Bekanntschaften gemacht. Sowohl in der realen, als auch in der virtuellen Welt. (virtuell = Forum, Chat, Mails)

Viele Tips, Hilfestellung, aber auch Probleme wurden und werden ausgetauscht. Unter diesen Bekannten sind auch einige die wie wir eine Delfintherapie, sei es in Florida, Curacao oder sonst wo, anstreben bzw. schon (mehrfach) durchgeführt haben. Man unterhält sich, tauscht sich aus über Vor- und Nachteile der jeweiligen Therapieform usw. Man erzählt sich aber auch, wie die jeweiligen Kosten gedeckt wurden/werden. Von enigen haben wir gehört, dass sie zu kämpfen haben gegen Neid, Missgunst, Anschuldigungen usw. Die Gästebücher auf den jeweiligen Internetseiten wurden/werden mit miesen Eintrgäegn gefüllt, die nicht nachvollziehbar sind.

Mhhhh, haben wir uns gedacht. Mit solchen Problemen sind wir seit April 2004 (start der Spendenaktion) bisher nicht, bis auf 3 harmlose Emails die aber klar gestellt wurden, konfrontiert worden. Komisch. Du wohnst hier in einem Dorf, auf dem Land und es gibt keinen Neid?

Zu früh gefreut. Hätte uns aber auch gewundert.

Lassen wir die Therapie im Oktober 2004 mal aussen vor und gehen nur auf die im vergangenen Monat ein. Wie ihr wißt sind wir mit insgesamt 5 Erw und Ben in ein Haus nach Key Largo geflogen. Das Haus, welches wir dort bezogen, sieht auf den ersten Blick sehr nobel (bezogen auf die Ausstattung, nicht auf den tatsächlichen Zustand) für uns Standard-Europäer aus. Ist es auch, keine Frage. Aber da wir mit einer relativ großen Anzahl von Leuten vor Ort waren, konnten wir uns nicht dagegen wehren. Oder hätte jemand von Euch 3 Motelzimmer gesucht, oder eine 75 qm Bude mit 2 Schlafzimmern?

Dies nur zur Erklärung, warum das Haus so groß war. (dient nur zur Vorbeugung gegen weiter Gerüchte)

Ich bin mal wieder zu naiv und glaube an das Gute im Menschen. Warum kann man nicht auf uns zukommen (per Mail, telefonisch oder sonst wie) und uns auf das Problem, welches die Person(en) anscheinen(en)d mit uns hat/haben, ansprechen. Wir beißen nicht!

Wir, Niki und ich, stören uns nicht daran was über uns geredet wird. Wenn aber jedoch Freunde von uns verunglimpft werden, die uns in unserem Alltag entlasten und selber auf Freizeit verzichten, tritt genau das Gegenteil ein.

Wie kann man einfach behaupten, dass wir die Reise und den Aufenthalt von Nina, Nadine und Micha aus den Spenden bezahlt haben?

1.) Haben wir nicht die komplette 2.Therapie aus Spenden finaziert!

2.) Haben sowohl Micha und Nadine, als auch Nina ihre Reise, den Anteil am Haus und der Fahrzeuge selber bezahlt. (Nachweisbar!)

Sowas geht uns einfach nicht in den Kopf. Das ist jetzt die Situation, die uns von unseren Bekanntschaften sehr häufig mitgeteilt wurde. Neid! Missgunst! Aber warum verwundert es mich jetzt doch? Sowas ist einfach ein Spiegelbild unserer Gesellschaft (Typisch Deutschland! ) und die lebt nunmal auch in Xanten.

Wer weiterhin ein Problem bezüglich Therapie, Reise und Geld hat, kann uns gerne ansprechen.

Schönen Sonntag noch

Bernd


Ein kurzes Fazit von Niki

20. Oktober 2006

Zum Abschluss unserer Therapie moechte ich auch noch ein Woertchen schreiben:

Es waren sehr schoene 4 Wochen mit Micha, Speed, Nina, Benchen und Bernd. Wir haben sehr viel Spass gehabt und dabei sehr viel erlebt. Es war schoen Ben bei den Delfinen zu beobachten und zu sehen, dass er Fortschritte gemacht hat.Kein Vergleich zur Therapie von vor 2 Jahren.

Wir haben hier viele nette Familien kennengelernt, die genauso traurig sind, dass DHT leider am Ende des Montas schliessen muss.  Ich hoffe das sich doch noch ein Millionaer oder Scheich finden laesst, der dieses Therapiezentrum fuer knapp 13 Millionen Dollar uebernehmen und fortfuehren moechte.

Eine ausfuerhliche Zussamenfassung ueberlasse ich meinem Mann.

Vielen Dank an Alle, die uns diese Therapie durch ihre Spenden ermoeglicht haben.

Bis dahin

Niki, eine glueckliche Mutter


JetSki, Key West, Tauchen und IDC

19. Oktober 2006

so sah das Programm in der letzten Woche aus.

Jetski sind wir am Samstag gefahren. Es war das erste Mal für mich, aber nicht das letzte Mal. Photos gibt es zwar, aber die sind uninteressant, da ich nur auf dem JetSki sitze…..

Key West war am Sonntag. Geil, sorry, aber die Stadt ist einfach nur schön. Ich spreche von der „Altstadt“, die Vorstadt, oder wie man das nennen soll, ist eigentlich wie jede andere. Große Supermärkte, Fast Food Ketten, Tankstellen usw. reihen sich aneinander. In der eigentlichen Innenstadt aber, fühlt man sich zurück versetzt ins 18. Jhr. Die alten Häuser, einfach wunderbar. Die Bilder aus KEy West sind daher schon interessanter.

Und dann war mal wieder unser Hobby angesagt. Am Dienstag haben wir unsere letzten beiden Tauchgänge absolviert. Zur Einstimmung hier mal ein kleines Video:

Wir waren am Wrack der City of Washington tauchen. Als wir runter gegangen sind, erwarteten uns schon ein paar harmlose Ammenhaie. War das ein Erlebnis. Das Wrack an sich ist für 200 Jahre noch gut erhalten. Viel Fisch tümmelt sich in den Resten des Wracks, wie man hoffentlich an den Bildern erkennen kann.

Beim 2. TG sind wir dann ein Stückchen weiter gefahren, aber am selber Riff geblieben. Das Elbow Reef ist das Größte vor Florida und hat sehr viele Ankerstellen. Daher liegt hier nicht nur das Wrack der City of Washington, sondern noch 2 weitere Unbekannte. Der 2 TG war genauso klasse wie der erste. Zwar haben wir keine Haie gesehen, aber eine sehr alte, große Schildkröte. Mein Gott, woher weiß der das die so alt war? Weil die Schildkröte auf ihrem Panzer schon Korallen angesetzt hatte. Ich hoffe man kann das auf den Bildern erkennen. Der Kopf von der war größer als von uns Menschen. Unglaublich, wie leicht dieses schwere Tier durchs Wasser gleiten konnte. Wir hatten aber vorher noch das Glück, dieser Schildkröte länger beim Öffnen einer Muschel zu zusehen. Sie ließ sich von der Anwesenheit der Taucher nicht stören.

Eine kleine Anekdote vom 1 TG noch: Unsere Kamer ist silbrig glänzend…..und das stört ab und an einen Baracuda, weil dieser denkt das wäre Happa Happa. Ich will jetzt nicht schreiben dass mir das beinahe zum Verhängnis geworden wäre, aber……lt Niki hat dieser mich beobachtet und kam dann auf mich zugeschwommen, mit geöffnetem Maul natürlich, um kurz vorher, ca. 10 cm , zum Stehen zu kommen. Mitlerweile habe ich das natürlich bemerkt und konnte seine spitzen Zähne zählen……man, die Viecher sehen schon gefährlich aus- Daraufhin habe ich meine Kamera versteckt. Aber er wollte nicht abhauen……das erste was einem einfällt sind ja diese Horrorfilme aus Amiland; Gefrässige Baracudas richten Erwachsenen zugrunde, oder so :-) ..nunja, alles halb so wild, aber trotzdem spannend :-)

So, und dann waren wir heute bei IDC. Dies ist eine andere Organisation die eine Therapie mit Delfinen durchführt. Da „unsere“ Organisation (DHT) ja am 27.Oct. zu macht, haben wir uns mal anderweitig umgesehen. Nunja, IDC geht einen ganz anderen Weg. Ob dies der richtige Weg für Ben ist wissen wir nicht……bisher stehen wir dem aber nicht so positiv gegenüber. Der Ansatz bei IDC ist ein ganz anderer. Man beginnt die Session entweder im Klassenraum, wo dann z. B. gemalt oder gebacken wird (wie im Kindergarten also), und geht dann für 20 Min. mit den Delfinen ins Wasser, oder halt umgekehrt. Dort werden zwar die gleichen Übungen mit den Delfinen durchgeführt (Händeschüttel, streicheln usw), aber es wird keine Therapie angewandt. Das Schwimmen findet daher immer statt, aber die Kinder brauchen dafür nichts zu tun. Bei DHT ist der Ansatz ja eher die Belohnung: Du machst das und darfst daher mit dem Delfin schwimmen. Wir denken, das der Ansatz bei IDC für Ben nicht der Richtige ist. Die Kosten sind zwar um einiges geringer (man spart ca. 4000 US $ bei einer 3 Wochen Therapie), aber Kindergarten, um es mal böse auszudrücken, habe ich auch in Deutschland. Bitte nicht falsch verstehen. Für andere Kinder ist das sicherlich ok, aber wir sind nicht davon überzeugt, dass das für Ben etws ist. Zumindestens jetzt noch nicht.

Das war die letzte Woche in einer Kurzfassung ;-) Ich melde mich nochmal, wenn wir wieder in Deutschland sind.

Bis dahin

Bernd


Es war eine schoene Zeit

19. Oktober 2006

So, nun von mir ( Nina ) ein kleines Wort zum Abschied.

Ich kann es nicht richtig in Worte fassen, was mir hier ermoeglicht wurde. Es ist eine Lebenserfahrung, die ich nicht missen moechte. Ich bin dankbar dafuer, Bernd, Niki, Micha, Speed und in erster Linie Ben, richtig kennenlernen zu duerfen. Ich passe jetzt seit ca. 2 Jahren ab und an auf Ben auf. Ich hole ihn ab, gehe mit ihm Spazieren etc. In diesen fast 3 Wochen, die ich in Florida war, habe ich Ben erst richtig kennen gelernt. Man verbringt viel Zeit miteinander und erlebt den kompletten Tagesablauf. Ich konnte mir hilfreiche Tipps aneignen, die ich in der weiteren Betreuung von Ben umsetzen kann. Dafuer danke ich Bens Eltern und auch Micha und Speed, die den Kleinen schon laenger kennen.

Ich konnte sehr gut beobachten, wie Ben sich hier entwickelt hat. Durch diese 3 Wochen Therapie und „Zusammenleben“ mit ihm, bin ich ihm viel naeher gekommen. Ben zeigte in der letzten Woche riesige Fortschritte. Es ist einfach wunderschoen mit Ben lachen zu koennen. Im Wasser, mit Duke oder Kimbit, stand das Lachen und Lautieren fuer Ben an erster Stelle. Es ist unbeschreiblich, wie oft er auf Fragen „geantwortet“ hat, in seiner Weise es zu tun. Ben hob immer wieder seinen Kopf an und ruehrte alle mit seinem bezaubernden Laecheln fast zu Traenen. Er wirkte so ausgeglichen und froehlich.

Ben hat uns allen auf seine Art und Weise gezeigt, wie er mit uns kommuniziert. Ein Laecheln gleich ein „Ja“. So habe ich es persoenlich empfunden. Und er laechelte staendig. Sein Lieblingslied“ Ueber Wasser unter Wasser schwimmt ein kleiner Delfin…“: Man konnte meinen, Ben singt laut mit, was er uns bestimmt auch so zeigen wollte. Nach der Therapie war Ben meist muede, aber noch lange nicht zum schlafen zu bewegen. Diese Rechnung hatten wir ohne Ben gemacht :-) “ Ich hab jetzt so gute Laune, ich geh bestimmt nicht schlafen! Jetzt will ich erst mal mit Papa und Mama in den Whirpool und mich nach einer so schoenen Session entspannen :-) !“

persoenlich erlebte ihn so wie er hier war und ist, sehr selten. Bens Kopfhaltung hat sich stark verbessert. Er reagiert auf Ansprache, kann sogar ein wenig zuordnen woher die Laute kommen.

Im Allgemeinen ist die Delfintherapie eine sehr sehr familiaere Sache. Man wird so herzlich aufgenommen und unterstuetzt. Mittwochs gab es im „Breezers“ immer ein Treffen fuer alle Familien. Auch dort war die Stimmung super. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Alle Kinder waren so froehlich und ausgelassen. Man konnte sich mit anderen Familien austauschen und deren Kinder kennen lernen.

Ich kann nur sagen, weiter so. Es ist unbeschreiblich schoen zu sehen wieviel Spass Ben in den letzten drei Wochen hatte.

Und er hat gelernt und zwar viel gelernt. Ben ist nun 5 Jahre alt und ich persoenlich finde, er hat noch ein riesen Repertoire in sich, was er in der naechsten Zeit zum Ausdruck bringen wird und damit das Eis zum schmelzen bringt.

So das war es von mir. Nochmals ein riesen „DANKE SCHOEN“ an Bernd, Niki, Micha, Speed und Ben fuer diese tolle erfahrungsreiche Zeit mit euch. Ihr werdet mich so schnell nicht mehr los :-)

Mit ganz lieben und zugleich traurigen Gruessen, dass es jetzt hier vorebei ist: Nina


Die Therapie ist zu Ende

16. Oktober 2006

und das schon seit 4 Tagen. Normalerweise fällt es mir einfacher eine Zusammenfassung der Ereignisse zu schreiben. Doch diesmal ist es nicht ganz so einfach, denn Ben hat es uns allen nicht sehr leicht gemacht. Aber alles der Reihe nach.

Von Donnerstag auf Freitag haben wir alle erst einmal eine rauschende Poolparty zu Ehren von Micha und Speed gefeiert. Herzlichen Dank für Eure tolle Unterstützung, natürlich nicht nur bei der Poolparty, sondern in erster Linie für die Pflege unseres kleinen Stumpen :-) Danke!

Nachdem die Party ein wenig länger dauerte, kamen wir relativ schwer aus den Betten. Aber Ben wäre nicht Ben, wenn er uns nicht pünktlich aus, zu diesem Zeitpunkt, schönstem Ort der Erde rausgeschmissen hätte. Wir also mit dicken Rändern unter den Augen zur Therapie. Um es vorweg zu nehmen: Den Montag dieser Woche, siehe hier, hat er vergessen lassen. Das was Ben an seinem letzten Tag gezeigt hat, ist unübertroffen.

Die ganzen Tage zuvor haben wir Ben noch nie so erlebt wie an seinem letzten Tag. Ich kann es auch irgendwie gar nicht beschreiben. Er war so glücklich, hatte Spass ohne Ende, hat mitgearbeitet und hat allen so viel Freude bereitet, Er hat auf Fragen und Ansprachen mit verschiedenen Lauten geantwortet…..unglaublich…..über 40 Min lang verbreitete er eine Freude die nicht zu beschreiben ist. Wie sagt man so schön. Bilder beschreiben mehr als Worte, daher schaut Euch die letzten Therapiebilder an.
Diese letzte Therapiestunde machte uns ziemlich zu schaffen. Der Gedanke das Ben jetzt, wo er doch gerade so sehr gut mitarbeitet und mächtig viel Spass hat, aufhören muss und die Tatsache das bis zum jetzigen Zeitpunkt die Tore bei DHT am 27. Oktober für immer geschlosen werden, ließen so machen von uns das Wasser in die Augen schießen. Nunja, der Abschied war tränenreich und alle waren traurig das es nun zu Ende ist.

Nachdem wir dann wieder in Key Largo waren, wir hatten zuvor Micha und Nadine nach Miami begleitet, wurde es uns so richtig bewusst das alles vorbei ist. Unser erster Gedanke war: Wir müssen Ben nochmal ein oder zwei Stunden Therapie gönnen. Er hatte soviel Spass, das darf nicht zu Ende sein……………Aber wie das so ist, gibtes keine freien Stunden mehr bei DHT. Die letzten 3 Wochen sind komplett ausgebucht. OK, dann beginnt jetzt eine Woche richtiger Urlaub. Keinen Wecker stellen, keinen Verpflichtungen nachgehen usw.

Das vergangene Wochenende und die letzten Tage werde ich natürlich auch noch kurz kommentieren. Bis dahin

Bernd

P.S. Die Bilder des Super-Freitags sind ja schon etwas länger online