So, nun von mir ( Nina ) ein kleines Wort zum Abschied.
Ich kann es nicht richtig in Worte fassen, was mir hier ermoeglicht wurde. Es ist eine Lebenserfahrung, die ich nicht missen moechte. Ich bin dankbar dafuer, Bernd, Niki, Micha, Speed und in erster Linie Ben, richtig kennenlernen zu duerfen. Ich passe jetzt seit ca. 2 Jahren ab und an auf Ben auf. Ich hole ihn ab, gehe mit ihm Spazieren etc. In diesen fast 3 Wochen, die ich in Florida war, habe ich Ben erst richtig kennen gelernt. Man verbringt viel Zeit miteinander und erlebt den kompletten Tagesablauf. Ich konnte mir hilfreiche Tipps aneignen, die ich in der weiteren Betreuung von Ben umsetzen kann. Dafuer danke ich Bens Eltern und auch Micha und Speed, die den Kleinen schon laenger kennen.
Ich konnte sehr gut beobachten, wie Ben sich hier entwickelt hat. Durch diese 3 Wochen Therapie und „Zusammenleben“ mit ihm, bin ich ihm viel naeher gekommen. Ben zeigte in der letzten Woche riesige Fortschritte. Es ist einfach wunderschoen mit Ben lachen zu koennen. Im Wasser, mit Duke oder Kimbit, stand das Lachen und Lautieren fuer Ben an erster Stelle. Es ist unbeschreiblich, wie oft er auf Fragen „geantwortet“ hat, in seiner Weise es zu tun. Ben hob immer wieder seinen Kopf an und ruehrte alle mit seinem bezaubernden Laecheln fast zu Traenen. Er wirkte so ausgeglichen und froehlich.
Ben hat uns allen auf seine Art und Weise gezeigt, wie er mit uns kommuniziert. Ein Laecheln gleich ein „Ja“. So habe ich es persoenlich empfunden. Und er laechelte staendig. Sein Lieblingslied“ Ueber Wasser unter Wasser schwimmt ein kleiner Delfin…“: Man konnte meinen, Ben singt laut mit, was er uns bestimmt auch so zeigen wollte. Nach der Therapie war Ben meist muede, aber noch lange nicht zum schlafen zu bewegen. Diese Rechnung hatten wir ohne Ben gemacht
“ Ich hab jetzt so gute Laune, ich geh bestimmt nicht schlafen! Jetzt will ich erst mal mit Papa und Mama in den Whirpool und mich nach einer so schoenen Session entspannen
!“
persoenlich erlebte ihn so wie er hier war und ist, sehr selten. Bens Kopfhaltung hat sich stark verbessert. Er reagiert auf Ansprache, kann sogar ein wenig zuordnen woher die Laute kommen.
Im Allgemeinen ist die Delfintherapie eine sehr sehr familiaere Sache. Man wird so herzlich aufgenommen und unterstuetzt. Mittwochs gab es im „Breezers“ immer ein Treffen fuer alle Familien. Auch dort war die Stimmung super. Es wurde getanzt, gesungen und gelacht. Alle Kinder waren so froehlich und ausgelassen. Man konnte sich mit anderen Familien austauschen und deren Kinder kennen lernen.
Ich kann nur sagen, weiter so. Es ist unbeschreiblich schoen zu sehen wieviel Spass Ben in den letzten drei Wochen hatte.
Und er hat gelernt und zwar viel gelernt. Ben ist nun 5 Jahre alt und ich persoenlich finde, er hat noch ein riesen Repertoire in sich, was er in der naechsten Zeit zum Ausdruck bringen wird und damit das Eis zum schmelzen bringt.
So das war es von mir. Nochmals ein riesen „DANKE SCHOEN“ an Bernd, Niki, Micha, Speed und Ben fuer diese tolle erfahrungsreiche Zeit mit euch. Ihr werdet mich so schnell nicht mehr los
Mit ganz lieben und zugleich traurigen Gruessen, dass es jetzt hier vorebei ist: Nina