so sah das Programm in der letzten Woche aus.
Jetski sind wir am Samstag gefahren. Es war das erste Mal für mich, aber nicht das letzte Mal. Photos gibt es zwar, aber die sind uninteressant, da ich nur auf dem JetSki sitze…..
Key West war am Sonntag. Geil, sorry, aber die Stadt ist einfach nur schön. Ich spreche von der „Altstadt“, die Vorstadt, oder wie man das nennen soll, ist eigentlich wie jede andere. Große Supermärkte, Fast Food Ketten, Tankstellen usw. reihen sich aneinander. In der eigentlichen Innenstadt aber, fühlt man sich zurück versetzt ins 18. Jhr. Die alten Häuser, einfach wunderbar. Die Bilder aus KEy West sind daher schon interessanter.
Und dann war mal wieder unser Hobby angesagt. Am Dienstag haben wir unsere letzten beiden Tauchgänge absolviert. Zur Einstimmung hier mal ein kleines Video:
Wir waren am Wrack der City of Washington tauchen. Als wir runter gegangen sind, erwarteten uns schon ein paar harmlose Ammenhaie. War das ein Erlebnis. Das Wrack an sich ist für 200 Jahre noch gut erhalten. Viel Fisch tümmelt sich in den Resten des Wracks, wie man hoffentlich an den Bildern erkennen kann.
Beim 2. TG sind wir dann ein Stückchen weiter gefahren, aber am selber Riff geblieben. Das Elbow Reef ist das Größte vor Florida und hat sehr viele Ankerstellen. Daher liegt hier nicht nur das Wrack der City of Washington, sondern noch 2 weitere Unbekannte. Der 2 TG war genauso klasse wie der erste. Zwar haben wir keine Haie gesehen, aber eine sehr alte, große Schildkröte. Mein Gott, woher weiß der das die so alt war? Weil die Schildkröte auf ihrem Panzer schon Korallen angesetzt hatte. Ich hoffe man kann das auf den Bildern erkennen. Der Kopf von der war größer als von uns Menschen. Unglaublich, wie leicht dieses schwere Tier durchs Wasser gleiten konnte. Wir hatten aber vorher noch das Glück, dieser Schildkröte länger beim Öffnen einer Muschel zu zusehen. Sie ließ sich von der Anwesenheit der Taucher nicht stören.
Eine kleine Anekdote vom 1 TG noch: Unsere Kamer ist silbrig glänzend…..und das stört ab und an einen Baracuda, weil dieser denkt das wäre Happa Happa. Ich will jetzt nicht schreiben dass mir das beinahe zum Verhängnis geworden wäre, aber……lt Niki hat dieser mich beobachtet und kam dann auf mich zugeschwommen, mit geöffnetem Maul natürlich, um kurz vorher, ca. 10 cm , zum Stehen zu kommen. Mitlerweile habe ich das natürlich bemerkt und konnte seine spitzen Zähne zählen……man, die Viecher sehen schon gefährlich aus- Daraufhin habe ich meine Kamera versteckt. Aber er wollte nicht abhauen……das erste was einem einfällt sind ja diese Horrorfilme aus Amiland; Gefrässige Baracudas richten Erwachsenen zugrunde, oder so
..nunja, alles halb so wild, aber trotzdem spannend
So, und dann waren wir heute bei IDC. Dies ist eine andere Organisation die eine Therapie mit Delfinen durchführt. Da „unsere“ Organisation (DHT) ja am 27.Oct. zu macht, haben wir uns mal anderweitig umgesehen. Nunja, IDC geht einen ganz anderen Weg. Ob dies der richtige Weg für Ben ist wissen wir nicht……bisher stehen wir dem aber nicht so positiv gegenüber. Der Ansatz bei IDC ist ein ganz anderer. Man beginnt die Session entweder im Klassenraum, wo dann z. B. gemalt oder gebacken wird (wie im Kindergarten also), und geht dann für 20 Min. mit den Delfinen ins Wasser, oder halt umgekehrt. Dort werden zwar die gleichen Übungen mit den Delfinen durchgeführt (Händeschüttel, streicheln usw), aber es wird keine Therapie angewandt. Das Schwimmen findet daher immer statt, aber die Kinder brauchen dafür nichts zu tun. Bei DHT ist der Ansatz ja eher die Belohnung: Du machst das und darfst daher mit dem Delfin schwimmen. Wir denken, das der Ansatz bei IDC für Ben nicht der Richtige ist. Die Kosten sind zwar um einiges geringer (man spart ca. 4000 US $ bei einer 3 Wochen Therapie), aber Kindergarten, um es mal böse auszudrücken, habe ich auch in Deutschland. Bitte nicht falsch verstehen. Für andere Kinder ist das sicherlich ok, aber wir sind nicht davon überzeugt, dass das für Ben etws ist. Zumindestens jetzt noch nicht.
Das war die letzte Woche in einer Kurzfassung
Ich melde mich nochmal, wenn wir wieder in Deutschland sind.
Bis dahin
Bernd


