Die 2.Woche ist schon bald vorbei und ich habe noch nichts zu Ben´s Therapie geschrieben.
Das werde ich hiermit nachholen. Die Tage sind unterschiedlich verlaufen. Wir haben die Therapiezeit von 13:30 Uhr auf 09:30 Uhr ändern lassen. Das ist an sich nicht das Problem. Eher die Temperatur des Wassers, würde ich sagen. Aber beides zusammen ist für Benchen schon ein kleines Hindernis.
Es ist seit dem letzten Wochenende sehr windig und es regnet auch schon des öfteren. Beides hat die Temperatur des Wassers von ca. 29° C auf gefühlte 24 – 25 ° sinken lassen. Dies ist sehr unangenehm für Ben. Daher lief es am Montag und am Mittwoch nicht sehr gut und er hat mehr gejammert als gearbeitet. Vielleicht hat er sich aber auch nur über die miesen Arbeitsbedingungen beschwert. Dienstag war ok, aber nicht berauschend.
Heute, also Donnerstag den 5.10., war super. Ben war eigentlich so wie immer am Morgen:gut gelaunt, relativ gut gegessen und mal wieder richtig ausgeschlafen. Die Therapiesession an sich war einfach nur spitze. Wir alle sind der Meinung das er nicht mehr nur zufällig den Kopf hebt, sondern mitlerweile versteht was man von ihm möchte: „Ben, möchtest Du mit dem Delfin schwimmen, dann halte Deinen Kopf hoch“ So und so ähnlich lauten di einige Aufgaben die Ben meistern muss. Ben hebt den Kopf unterlegt mit einem Lächeln
Küsschen geben, Flossen schütteln und Kimbit streicheln, das sind nur 3 der Belohnungen die Ben tagtäglich für seine hervorragende Arbeit bekommt. Heute hat er dabei lautiert als ob er jedem sagen möchte: „Schaut her was ich alles kann. Nichts einfacheres als das“ Aber leider ist die Therapie nach 45 Min. zu ende. Naja, morgen ist ja auch noch ein Tag.
En bischen Stolz sind wir dann doch schon, wenn Ben alle, Praktikantinnen und Therapeuten, für sich einnehmen kann. Ein Beispiel: Gestern wurde von DHT ein „freundliches Beisammen sein“ organisiert Als wir dort ankamen, wurde uns Ben zwar nicht aus den Armen gerissen
, aber es war schön anzusehen, wie sich alle um ihn kümmern wollten. Wir hatten dann ca. 45 Min keinen Sohn mehr. Ein weiteres erfreuliches Ereignis an diesem Abend war, als Ben in die Arme eines an den Rollstuhl gefesselten Mädchen gelegt wurde. Das Mädchen, genauen Krankenstand kenn ich nicht, aber man sagte uns so etwas wie ein Wachkomapatient, lächelte über beide Ohren und hatte so viel Spass. Einfach nur schön.
So, jetzt hätte ich beinahe noch die Hälfte der Überschrift vergessen. Herzlich Willkommen, Nina. Sie ist am gestrigen Mittwoch gelandet und bereichert uns durch ihre Anwesenheit bis zum Schluß.
Das war es jetzt aber. Bis zum nächsten Eintrag



6. Oktober 2006 um 09:13 |
Hallo Ihr Lieben,
viele liebe Grüße aus der Heimat.
Seit Tagen verfolge ich Ben´s Tagebuch und es ist immer wieder toll, wie herzlich und stolz Ihr von Ihm erzählt.
Aber noch schöner sind die Bilder von Ben. Sein Lachen auf den Bildern „Mit Mama und Papa bei Duke“ zeigen, dass es ihm richtig Spass gemacht hat.
Mit diesem Lachen wird wirklich jeder Cent mehrfach zurückgezahlt.
Mit Eurer Entscheidung ein zweites Mal nach Florida zu fliegen, habt Ihr wirklich alles richtig gemacht.
Viel Spaß Euch noch……
Mlg
Sandra