Die 1.Woche ist rum.

30. September 2006

Schon? Ja, leider. :-( Die erste Woche verging wie im Flug. Die Eindrücke bleiben aber noch lange haften.
Hatte Ben am Monatg noch einige Startschwierigkeiten, so war er heute, Freitag 29.09.06, sehr gut drauf. Vielleicht lag es auch daran, dass er bis 10:00 Uhr geschlafen und die Sonne nicht geschienen hat.
Aber auch nur vielleicht, denn ehrlich gesagt ist Ben, seit wir hier sind, super drauf. Er bereitet uns sehr viel Freude. Wie er schon in der ersten Woche mitarbeitet hat, ist echt unglaublich.
Tina, seine Therapeutin, ist sehr zufrieden und nicht nur ihr Herz hat er gebrochen :-)
auch Mareike und Amy, die beiden Praktikantinnen sind sehr von ihm angetan. Da Mareike in ihrer letzten Woche, dann sind die 8 Wochen Praktikumszeit um, ein anderes Kind behandeln muss, war es leider ihr letzter Tag. Noch ist Ben ja nicht aus der Welt.

Hier gibt es wieder Photos.

Noch eine Bitte an Euch. Es wäre sehr nett, wenn ihr Kommentare zu den Berichten und Bildern abgeben könntet. Natürlich ist auch Kritik gewünscht. Was gefällt Euch und was soll besser weggelassen werden.

Gruß
Bernd


Der Tag mit Mama und Papa bei Duke

28. September 2006

Heute möchte ich (Micha) mal kurz von der Therpieeinheit am gestrigen Tag informieren.
Es war ein besonderes Ereignis, da nicht nur Tina mit Ben im Wasser bei Duke war, sondern auch Niki und Bernd. Für Ben war es ein tolles Erlebnis. Er reagierte besonders stark auf die Ansprache seiner Eltern. Seinen Kopf hob er oftmals von alleine und erhoffte sich eine Belohnung von Duke, die dann auch prompt kam – es gab einen Kuss für Ben, Mama und Papa.
Des Weiteren sprang der Delfin durch einen Ring, der von Ben und Mama gehalten worden ist. Duke merkte schnell, dass der Papa ein wenig ängstlich reagierte (er konnte nicht erkennen, was unter seinen Füssen passierte :-) ). Dies Verhalten ermunterte Duke den Papa ein wenig zu ärgern und nass zu spritzen.
Es ist jeden Tag toll miterleben zu dürfen wie Ben sich auf die Begenung mit seinem Delfin Duke, der Therapeutin Tina und den Praktikantinnen Mareike und Amy freut und sich jeden Tag neue positive Reaktionen zu erkennen sind.
Ben genießt jeden Tag und jede Minute und ich kann ihn sehr gut verstehen. Am Dienstag durfte ich zwei Delfine kennenlernen – Leo und Niki. Ich durfte sie berühren und mit ihnen spielen. Begleitet wurde dies von einer Delfintrainerin. Es kommen in solchen Situationen viele positive Faktoren zusammen, die für Ben hilfreich und ünterstützend für seine Entwicklung sind. Es gibt zu einem die Wärme des Wassers, die bei Ben für Entspannung sorgt, dann die Berührungen des Delfins (warme und weiche Haut), die Ben taktile Reize vermittelt, sowie die motivierende Therapeutin Tina, die so klasse mit Ben umgeht, und sich somit schon eine gute Beziehung zwischen den beiden entwickelt hat.
Vor allem die Sonne ist weltklasse-Ben genießt das Licht und die Wärme.
Aktuelle Photos gibt es hier.

Viele Grüße
Micha


Neue Photos und die 1. Therapiestunde

26. September 2006

Hallöchen.
Hier gibt es die neusten Photos.
Nachdem wir das Wochenden schnell hinter uns gebracht haben, stand am gestrigen Montag um 12:00 Uhr die Orientierung auf dem Programm und um 13:30 Uhr die erste Therapie.
Ben´s Therapheutin heißt Tina. Dann ist da noch Mareike, die Praktikantin, sowie Melissa die Delfinetrainerin und Duke, der Delfin.
Zuerst haben wir Tina ein bischen über Ben erzählt. Sie konnte Ben von vor 2 Jahren noch zuordnen, hatte ihn aber (natürlich) sehr viel kleiner in Erinnerung.
Kurz danach ging es dann auch schon zur Plattform und die Therapie begann.Ben war eigentlich relativ müde und quengelte daher viel. Je länger die Therapie aber dauerte desto wacher wurde er.
Der Wiedererkennungswert der Therapie, also der komplette Ablauf sowie der Musikkreis am Anfang jeder Stunde, war für Ben sehr hoch.

Eigenlich gibt es noch viel mehr zu erzählen. Vor allenn Dingen von den Veränderungen hier bei DHT
Dazu werde ich aber ein andermal etwas schreiben. Nur soviel: Am 27.Oktober 2006 ist Schluss.

Gruß
Bernd


Wir sind angekommen

23. September 2006

Nach ca. 9.5 Std haben wir den Boden der amerikanschen Metroploe Miami betreten. Der Flug an sich war unspektakulaer und Ben hatte auch keinerlei Probleme.
Nachdem wir unsere Fingerabdruecke und ein Foto unseres Gesicht abgegeben haben, ging es erstmal nach Alamo. Dort haben wir einen neuen Doge Caravan in Empfang genommen.
NAch ein paar Problemen mit dem Gepaeck, ein Koefferchen mehr und wir haetten einen Bus bestellen muessen, ging es Richtung Key Largo.
Danke der Hilfe von Olaf, einem Mitarbeiter von Dolphin AId, gelang es uns sehr schnell unser Domizil fuer die naechsten 4 Wochen zu erreichen.

Das Haus an sich ist sehr gross und geraeumig. Viele Zimmer, einen riesigen Wohn- Essbereich, und alles was sonst noch in einen Haushalt gehoert.
ABER, fuer unsere Verhaeltnisse empfinden wir das Haus als dreckig. Vielleicht haben die AMis aber auch ne andere Definition von Sauberkeit. Wer weiss das schon. So unser erster EIndruck.

Nach einer Nacht sieht man das schon wieder etwas anders. Man hat sich ein wenig daran gewoehnt. Heute haben wir schon Rosemarie kennen gelernt. Sie sorgt dafuer das der Pool sauber ist und der Spabereich (Whirlpool) schoen warm ist :-)

Dieses Wochenende werden wir sehr wahrscheinlich nur am und im Haus sein. AM Montag werden wir dann gegen 8:00 Uhr zur Therapie fahren. Dort wrird man uns dann den Ablauf fuer die kommenden Wochen vorgeben.

Buis dahin
Gruss Bernd

P.S. Bilder folgen schnellstens. Telefon und Internetanschluss sind im Hasu inbegriffen.


Die ersten Photos unserer Unterkunft

16. September 2006


Der Pool
Originally uploaded by Delfine-fuer-Ben.

So sieht sie aus, die amerikanische Leichtigkeit. :-)

Das sind die ersten Photos unserer Unterkunft in Florida. Die Photos haben wir von dem Vermittlungsbüro bekommen, denn wir wollten ja nicht die Katze im Sack mieten.
Klickt einfach auf das Photo und ihr werdet auch die anderen sehen. Es erfolgt eine Weiterleitung zu www.flickr.com

Gruß
Bernd

Hiermal ein Auszug aus der Mail die wir vom Vermittlungsbüro bekommen haben:

I have a nice holiday house for you, with a pool, on a quiet canal with birds and manatees!!!! The house has 3 nice bedrooms & 2 bathrooms. One bedroom has a king-size bed, one bedroom has a queen-size, and the 3rd bedroom has 2 full-size beds. There also is a sleeper sofa, so plenty of beds for everyone. It is a ground-level house, so only one small step up at the front door, and there is one small step down inside the house, from the kitchen to the dining room. Everything else is flat, so Ben will have no problems with the wheelchair. The neighborhood is nice and quiet, and there are nice trees, etc. The canal has lots of herons and egrets that live in the trees. There are also manatees that come in the canal, sometimes right to the dock, which is very magical!


Wir haben ein Haus!

15. September 2006

Endlich! Heute kam die Bestätigung mit der Post. Wir haben das Haus bekommen, welches schon die Sue für uns reseviert hatte.
Eine Woche vor Ankunft reicht eigentlich deutlich aus. Ich wWeiß gar nicht warum die Deutschen immer so einen Stress machen müssen.
Hier wohnen wir.

Einen Bildausschnitt der Karte gibt es hier:


Wo werden wir wohnen?

13. September 2006

Das ist eine gute Frage. Denn bisher haben wir keine Zusage über ein Ferienhaus in Key Largo.
Wir standen zwar in Kontakt mit einer Maklerin die Häuser und Wohnungen speziell für Teilnehmer der Delfintherapie vermittelt, aber leider ist es in den USA ja möglich den Mitarbeiter von einem auf den anderen Tag zu kündigen.
Dieses Schicksal ist auch der Sue widerfahren und daher steht die letzte Bestätigung des Vermieters noch aus.
Naja, vielleicht sind die da drüben auch ein wenig relaxter als die gestressten Europäer und wir bekommen noch alle relevanten Informationen rechtzeitig vor unserem Abflug übernächsten Freitag.

Bis dahin
Bernd


Unsere Erwartung

7. September 2006

Oder soll ich besser schreiben Unsere Hoffnung? Denn erwarten kann man nichts, aber erhoffen doch schon.
Wir wissen noch nicht so ganz was wir uns von dieser Therapie erhoffen. Im Oktober 2004, im übrigen hier nachzulesen, waren wir zum ersten Mal bei den Delfinen. Die Entwicklung von Ben in den 3 Therapiewochen und der Zeit danach war schier unglaublich. Daher ist es sehr schwer, nun komme ich doch wieder darauf zurück, „Erwartungen“ zu formulieren.

Vielleicht sollte ich es anders formulieren: Was wünschen wir uns von dieser Therapie? Auf was soll der Schwerpunkt gelegt werden?

Nunja, wir wissen was Ben nie tun wird: Laufen, drehen, robben….., aber wir wissen auch was er einigermaßen machen kann: mit uns kommunizieren (über Laute), ab und an mit dem Löffel gefüttert werden, den Kopf halten.
Warum also nicht diese Dinge weiter verbessern? Warum nicht gerade an seinem Essverhalten arbeiten? Vielleicht wird er ja irgendwann das Kauen und Schlucken richtig koordinieren können und wir dürfen dann die „künstliche Ernährung“ wieder weglassen! Vielleicht wird diese Therapie ein weiterer Schritt in diese Richtung!
Wieso eigentlich immer „vielleicht“? Sie wird es werden!

Gruß
Bernd